"Es war ein herrlicher Julimorgen, als der junge Sohn des Hauses die elterliche Wohnung verlie . Er hatte die für die Schule nötigen Bücher in einen Riemen geschnallt unter dem Arm, aber erst um die neunte Stunde forderten die dumpfen Klassenräume ihr Recht und jetzt hatte es eben sechs geschlagen. Wie Otto seinen Eltern am Abend vorher mitgeteilt, beabsichtigte er mit einem gleichalterigen Kameraden noch einen längeren Spaziergang in der erquickenden Morgenluft zu unternehmen, um sich für die Studien in der hei en Luft der Schule zu stärken. Das Ehepaar war natürlich mit diesem Vorsatz einverstanden. Frau Mylius bereitete ihrem Liebling noch sorglich den Morgenkaffee und stellte ihm eine Lieblingsspeise für den Mittag in Aussicht; dann entlie sie ihn mit einem Ku , - es war der letzte im Leben, - Vater und Mutter sahen den Sohn lebend nicht wieder." (Aus dem Buch)